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Mi., 09. Jan. 2019

Glücksbringer in Schwarz

Traditionell bringen sie Glück für das neue Jahr – Landrat Manfred Müller und Bürgermeister Andreas Bee (1. Reihe Mitte) nehmen die Glückwünsche der Schornsteinfeger entgegen. Traditionell bringen sie Glück für das neue Jahr – Landrat Manfred Müller und Bürgermeister Andreas Bee (1. Reihe Mitte) nehmen die Glückwünsche der Schornsteinfeger entgegen. Kreis Paderborn, Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Meike Delang

Bevollmächtigte Bezirksschornsteinfeger überbringen Neujahrsgrüße an Landrat Manfred Müller und Bürgermeister Andreas Bee in Bad Lippspringe

Kreis Paderborn (krpb). „Ein bisschen Glück können wir gebrauchen. Schließlich planen wir 2019 ein Investitionsprojekt in Millionenhöhe“, schmunzelt Landrat Manfred Müller mit Blick auf die Pläne des Kreises zum Glasfaserausbau. Stellvertretend für die Bürger des Kreises Paderborn nahm Müller und Bürgermeister Andreas Bee die Neujahrsgrüße der bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger in Bad Lippspringe entgegen.

Seit 18 Jahren ist dieses Neujahrs-Treffen mit den traditionellen Glücksbringern in Schwarz fester Bestandteil im Terminkalender des Landrats. Zum zweiten Mal fand es nun im Bad Lippspringe statt, nachdem die heilklimatische Kurstadt 2007 erstmals Gastgeber war. Deren Bürgermeister zeigt sich überzeugt, dass sich die Anwesenheit eines Schornsteinfegers schon in der Vergangenheit positiv auf die Geschicke der Stadt ausgewirkt hat: „Als wir den Antrag auf Ausrichtung der Landesgartenschau abgegeben haben, war der Ehrenvorsitzende der Schornsteinfeger Hartmut Schlüter in Düsseldorf dabei. Das hat uns Glück gebracht!“

Landrat und Bürgermeister danken den bevollmächtigten Bezirksschornsteinfegern für ihre gute Arbeit im vergangenen Jahr und dass sie mit ihrer Tätigkeit zum Schutz der Bürger beitragen. „Wir hören viel vom Facharbeitermangel im Handwerk. Aber mit Ihrem Glücksbringer-Image dürften Schornsteinfeger eigentlich keine Probleme haben, Nachwuchs zu finden“, scherzt Manfred Müller, um gleich darauf ernster auf die neuen Herausforderungen hinzuweisen, die auf die Schornsteinfeger zukommen werden. Durch neue Auflagen im Brandschutz und im Umweltschutz – besonders im Bereich der CO2-Belastung – werden Auswirkungen auf die Art und Weise haben, wie Menschen heizen. „Die Bürger werden sich mit ihren Fragen an Sie als Schornsteinfeger wenden, da sie Ihnen aufgrund Ihrer hohen Qualität und Fachkompetenz vertrauen“, so der Landrat.

Olaf Meiners, Vorsitzender der Schornsteinfeger, wünscht Landrat Müller und Bürgermeister Bee stellvertretend für die Bürger „Gesundheit, Glück, Zufriedenheit und vor allem Frieden.“ Und er hat einen Tipp für alle Bürger im Kreis: „Als sogenannter Glücksbringer habe ich mich gefragt, was bedeutet Glück eigentlich und wie kann ich das eigene Glück weitergeben. Liebe Bürger, nehmen Sie sich Zeit für die Dinge, die Sie glücklich machen!“

Hintergrund:

Der Schornsteinfeger mit schwarzer Uniform, Kehrbesen und Schultereisen ist neben dem vierblättrigen Kleeblatt und dem Schwein das Glückssymbol schlechthin in Deutschland. Der Ursprung dieser Tradition liegt wahrscheinlich im Mittelalter: Bereits damals war es vorgeschrieben, dass Schornsteine mindestens zweimal im Jahr gereinigt werden mussten. Zu groß war die Gefahr, die von ungereinigten Kaminen ausging. Kam es zum Brand breitete sich dieser rasend schnell zwischen den strohgedeckten Häusern aus. Schornsteinfeger schützten also mit ihrer Arbeit die Bürger und waren gern gesehene Handwerker.

 

Letzte Änderung am Mi., 09. Jan. 2019
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