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Do., 14. Mär. 2019

Polit-Talk im Rathaus

Bürgermeister Michael Dreier empfing eine Gruppe aus 19 Studierenden und Alumni anlässlich des bereits mehrfach ausgeführten Polit-Talks zu einer Austausch- und Diskussionsrunde im historischen Rathaus. Bürgermeister Michael Dreier empfing eine Gruppe aus 19 Studierenden und Alumni anlässlich des bereits mehrfach ausgeführten Polit-Talks zu einer Austausch- und Diskussionsrunde im historischen Rathaus. Bildrechte: Stadt Paderborn | Fotograf: Anna-Marina Vogt

Bürgermeister Michael Dreier diskutiert mit Stipendiaten des Studienfonds OWL

Paderborn. Am Dienstagabend empfing Bürgermeister Michael Dreier eine Gruppe aus 19 Studierenden und Alumni anlässlich des bereits mehrfach ausgeführten Polit-Talks zu einer Austausch- und Diskussionsrunde. Die Teilnehmer von den Universitäten Paderborn und Bielefeld, sowie der Hochschule für Musik Detmold, der Fachhochschule Bielefeld und der Hochschule Ostwestfalen-Lippe in Detmold nahmen das Angebot im Zuge des ideellen Förderprogrammes des Studienfonds OWL mit Freude an. Sie wurden begleitet von Katja Urhahne, der Geschäftsführerin der Stiftung Studienfonds OWL.

Bürgermeister Michael Dreier begrüßte die Gruppe und freute sich, dass die „alljährliche Tradition“ des Treffens aufrechterhalten wird. Dreier stellte den alltäglichen Austausch als wichtigen Teil seiner Aufgabe als Bürgermeister heraus und zeigte sich offen für jegliche Fragen aus der Gruppe. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde begann der rege Austausch. Besonders interessiert zeigten sich die Studierenden an dem Thema Digitalisierung. Der Bürgermeister stellte hierzu zunächst das breit gefächerte Themengebiet und die Pläne der Stadt Paderborn vor, die Digitalisierung „in allen Lebensbereichen zu integrieren“.

Er hob an dieser Stelle besonders die Zusammenarbeit zwischen der Stadt und der Universität Paderborn hervor, die auf das Interesse der Anwesenden stieß. Besonders das Thema „start-ups“ wurde auch nach Ende der Diskussionsrunde weiter aufgegriffen. Darüber hinaus zeigten sich insbesondere die anwesenden Lehramtsstudierenden interessiert an der Umsetzung der Digitalisierung in den Bildungseinrichtungen der Stadt. Hierzu gab es aus der Runde vor allem kritische Denkanstöße zum Konsum von Medien und den Einsatz von Tablets im Schulunterricht. Bürgermeister Michael Dreier begrüßte den kritischen Ansatz der Gruppe und unterstrich, dass die Digitalisierung „in der Schule unterstützend wirken“ sollte.

Ein weiteres Thema stellten die Pläne zum Stadtentwicklungskonzept dar. Dreier ging vor allem auf die Planungen zur Nutzung der britischen Kasernen nach dem Abzug der Soldaten ein und stellte die Pläne zur Neugestaltung des Hauptbahnhofs und der Innenstadt vor. Die Meinung der Studierenden zu diesen waren ihm besonders wichtig. So entwickelte sich schnell eine Diskussion über fehlende Lebensmittelmärkte, die Kneipenkultur und Stellplätze für Fahrräder. Michael Dreier nahm die Kritik entgegen und hob vor allem die Wichtigkeit der Mobilität innerhalb der Stadt mit Bus und Fahrrad hervor und gab einen Ausblick auf den Ausbau dieser.

Im abschließenden offenen Austausch interessierten sich die Teilnehmer besonders für die Flüchtlingspolitik der Stadt Paderborn und den Themen Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Bürgermeister Dreier beantwortete die Nachfragen gerne und ausführlich und erfreute sich vor allem über Vorschläge seitens der Studierenden zu weiteren Projekten. Er bedanke sich herzlich bei der Runde für die Teilnahme und rief dazu auf weitere Ideen zu entwickeln: „Gestaltet die Zukunft, denn es ist eure Zukunft.“

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