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Mi., 09. Okt. 2019

„Giganten des Motorsports“ – Michael Schumacher und Tazio Nuvolari

Am Eröffnungsabend erstrahlte das Foyer des Kreishauses in Ferrari-Rot: v.l.: Landrat Manfred Müller, Claudius Rudolphi (Sparkasse Paderborn-Detmold), Dr. Graziano Mangoni (Vize-Präsident Associazione gemellaggio Mantova-Paderborn), Ornella van Tongern (1. Vorsitzende „Freundeskreis Mantua“), Nicole Michaelis (Direktorin des Gymnasiums Theodorianum), Dr Vittorio Spampinato (Direktor desMuseums Ca‘ la Ghironda) und Filippo di Mario (Fotograf und Künstler der Schumacher-Bilder). Am Eröffnungsabend erstrahlte das Foyer des Kreishauses in Ferrari-Rot: v.l.: Landrat Manfred Müller, Claudius Rudolphi (Sparkasse Paderborn-Detmold), Dr. Graziano Mangoni (Vize-Präsident Associazione gemellaggio Mantova-Paderborn), Ornella van Tongern (1. Vorsitzende „Freundeskreis Mantua“), Nicole Michaelis (Direktorin des Gymnasiums Theodorianum), Dr Vittorio Spampinato (Direktor desMuseums Ca‘ la Ghironda) und Filippo di Mario (Fotograf und Künstler der Schumacher-Bilder). Foto: Kreis Paderborn

Freundeskreis Mantua zeigt sportliche Ausstellung im Kreishaus; Schumacher-Managerin wünscht „emotionale italienische Momente“

Kreis Paderborn (krpb). Beide waren zu ihren aktiven Zeiten Giganten des Motorsports, galten als die besten Fahrer ihrer Generationen: Michael Schumacher und der Italiener Tazio Nuvolari. Beide sammelten Siege und Rekorde – einzigartige Erfolge, die nun in einer Ausstellung im Paderborner Kreishaus gewürdigt werden. Bis zum 15. Dezember kann die einzigartige Kombination aus Bildern, Fotos und spannenden Informationen zu beiden Fahrer besichtigt werden.

„Es sind zwei Schicksale, die sich kreuzen: ein Deutscher mit einem italienischen Rennwagen, ein Italiener mit einem deutschen Rennwagen“, erklärt Ornella van Tongern, Erste Vorsitzende des Freundeskreises Mantua, die Motivation des Freundeskreises, für die beiden Ausnahmesportler eine gemeinsame Ausstellung zu konzipieren. „Michael Schumacher ist erst 16 Jahre nach Tod Nuvolaris geboren. Bezogen auf Technik und Ausstattung der Rennwagen lebten sie quasi in unterschiedlichen Universen. Was sie vereint, ist die Verehrung und Begeisterung, die ihnen nicht nur in den Ländern ihrer Geburt, sondern auch in der selbstgewählten neuen Heimat entgegengebracht wurde. Schumacher und Nuvolari waren und sind beide Symbole der deutsch-italienischen Freundschaft“, erklärt Landrat Manfred Müller.

Auch wenn den italienischen Rennfahrer in Deutschland nur noch eingefleischte Motorsport-Fans kennen, in Mantua, der Partnerregion des Kreises Paderborn, ist der „Fliegende Mantuaner“ eine Legende. Ferdinand Porsche nannte Nuvolari einst den „größten Fahrer der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft“. Seit 1938 fuhr er für die Rennabteilung der Auto Union und gewann untern anderem den Großen Preis von Italien mit diesem deutschen Auto. Einhundertfünf Siege erfuhr Nuvolari insgesamt in den unterschiedlichen Kategorien – das ist bis heute ein Rekord geblieben. In seiner Heimat Mantua ist dem 1953 Verstorbenen ein eigenes Museum gewidmet. Das Museo Tazio Nuvolari hat für die Paderborner Ausstellung zahlreiche Exponate zur Verfügung gestellt, die den Betrachter in eine andere Zeit zurückversetzen.

Sieben Weltmeistertitel erfuhr Michael Schumacher. Bei vielen dieser Siege live dabei: Filippo Di Mario. Als professioneller Sportfotograf begleitete er jahrelang Rennen der Formel 1 mit seiner Kamera und kam den Sportlern sehr nahe. Als Italiener galt seine Leidenschaft der „Scuderia Ferrari“ und deren Fahrer Michael Schumacher. Und eine zweite Leidenschaft beseelte ihn: das Malen. Daher verewigte er die Karriere Schumachers nicht nur fotografisch, sondern auch auf der Leinwand und stellte die Bilder bereits in verschiedenen Städten in Italien aus. Für die Paderborner Motorsport-Ausstellung stellt das Museum für moderne Kunst Ca‘ la Ghironda in Bologna diese Bilder zur Verfügung. Ergänzt werden die Schumacher-Exponate durch Renn-Helme und andere Exponate, die viele Schumacher-Fans begeistern werden. „Es ist eine schöne Idee des Freundeskreises Mantua diese Ausstellung zu organisieren. Ich sende Ihnen herzliche Grüße und wünsche gutes Gelingen und emotionale italienische Momente“, lässt Sabine Kehm, PR-Managerin von Michael Schumacher den Gästen der Ausstellungseröffnung durch Ornella van Tongern ausrichten.

Mit den Wagen, Erfolgen und dem Leben der beiden Motorsport-Giganten haben sich die Schüler der Arbeitsgruppe „Motorsport“ des Paderborner Gymnasiums Theodorianum beschäftigt. „Ich war schon als Kind von der Formel 1 fasziniert“, erklärt Lehrer Marvin Wehrmann, der zusammen mit dem Lehrer Richard Ziegler und den neun Schülern der AG sechs Monate lang recherchiert hat. Den Besuchern der Ausstellung präsentieren sie die spannenden und informativen Ergebnisse ihrer Recherchen. „Hier kann sicherlich auch noch der größte Motorsport-Fan etwas lernen“, staunt Landrat Müller über die Arbeit der Schüler.

Die Ausstellung „Giganten des Motorsports – Michael Schumacher und Tazio Nuvolari kann bis zum 15. Dezember im Foyer und im ersten Stock des Kreishauses Paderborn, Aldegreverstr. 10-14, zu den Öffnungszeiten des Hauses besucht werden. Unterstützt wird die Ausstellung des Freundeskreises Mantua von der Stiftung Sparkasse und der Westfalen-Weser-Energie.

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