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Ehemalige KZ-Baracke in Wewelsburg wird zu einem Lernort ausgebaut: NRW-Ministerin Ina Scharrenbach überreicht persönlich Förderbescheid in Höhe von rund 191.000 Euro

Kreis Paderborn (krpb). Die denkmalgeschützte, ehemalige KZ-Baracke in Wewelsburg wird zu einem barrierefreien Informations- und Dokumentationszentrum umgebaut und künftig für die historisch-politische Bildungsarbeit durch das Kreismuseum Wewelsburg genutzt. Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW, reiste nach Wewelsburg, um den Förderbescheid in Höhe von rund 191.000 Euro persönlich an Landrat Manfred Müller und Kirsten John-Stucke, Leiterin des Kreismuseums Wewelsburg, zu überreichen. Die Gelder stammen aus dem Förderprogramm „Heimat-Zeugnis“, mit dem das Land besondere Bauten bewahren will, um ihre dazugehörige Geschichte in zeitgemäßer Form aufzuarbeiten und zu präsentieren. „Geschichte bedeutet immer auch Verantwortung“, betonte die Ministerin. Denkmalschutz bedeute nicht nur, ein Denkmal zu schützen. Ein Denkmal habe auch die Aufgabe, etwas zu vermitteln. Scharrenbach zeigte sich überzeugt, dass mit der Sanierung der ehemaligen Baracken ein authentischer Lernort entstehe, der genau das leiste.

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Vorstellung des Projekts und anschließender Rundgang mit Ministerin Ina Scharrenbach am Montag, 11. März, um 15 Uhr in der Wewelsburg

 Wewelsburg. Die denkmalgeschützte, ehemalige KZ-Baracke in Wewelsburg soll zu einem barrierefreien Informations- und Dokumentationszentrum umgebaut und künftig für die historisch-politische Bildungsarbeit durch das Kreismuseum Wewelsburg genutzt werden.

Sie ist ein Bauwerk, das die die lokale und regionale Geschichte Wewelsburgs, Westfalens und letztlich auch Deutschlands in herausragender Weise geprägt hat. So spricht die LWL Denkmalpflege dem Gebäude eine historisch überregionale und national denkmalpflegerische Bedeutung zu. Es sei „bedeutend für Büren, NRW und Deutschland sowie für die Geschichte der Menschheit, weil es das letzte seit 1948 weniger veränderte bauliche Zeugnis der Zeit ist.“ (H. Hanke, LWL, 2016)

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Ehemalige KZ-Baracke in Niedernhagen wird zu einem barrierefreien Informations- und Dokumentationszentrum ausgebaut

Paderborner Kreistag beschließt Ankauf des Gebäudes –

Kreis Paderborn (krpb). Die denkmalgeschützte, ehemalige KZ-Baracke in Wewelsburg wird zu einem barrierefreien Informations- und Dokumentationszentrum umgebaut und künftig für die historisch-politische Bildungsarbeit durch das Kreismuseum Wewelsburg genutzt. Der Paderborner Kreistag hat den Ankauf des Gebäudes mit Teilen des Vorplatzes in seiner jüngsten Sitzung beschlossen. Bis 2020 sollen rund 394.000 Euro investiert werden. Die Baracke soll mit EFRE- und Landesmitteln saniert werden. Der Eigenanteil des Kreises Paderborn liegt bei rund 84.400 Euro. Die originalen baulichen Überreste können auf besondere Weise Bezüge zum Konzentrationslager Niederhagen und dem späteren Flüchtlingslager vermitteln. „Es bietet sich die einzigartige Chance, an dem Baudenkmal sowohl auf die Verbrechen der NS-Zeit als auch auf die Themen Flucht und Vertreibung hinzuweisen“, heißt es in der Konzeption des Kreismuseums. Die Menschen suchten gerade im digitalen Zeitalter solche authentischen Orte auf, die es ermöglichen, Geschichte real zu erfahren.

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